A child in a winter coat runs out into fresh white snow.A child in a winter coat runs out into fresh white snow.
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Kühl bleiben, warm bleiben · Folge 1 von 2

Was macht mein Körper, wenn ich raus in den Schnee renne?

Entdecke, wie dein Körper dich warm hält, wenn du hinaus in den Schnee rennst. Erfahre mehr über deinen warmen Körperkern, deine Blutgefäße und warum deine Muskeln zittern.

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Text zur Folge

Was macht mein Körper, wenn ich raus in den Schnee renne?

Stell dir vor, du ziehst deine Stiefel an und rennst hinaus in den frischen weißen Schnee. Knirsch, knirsch machen deine Schritte, und die kalte Luft zwickt dich in die Nase und in die Finger. Spürst du das kribbelige, kühle Kitzeln auf deinen Wangen?

Draußen bleibst du stehen, fängst Schneeflocken und schaust dich überall um. Es scheint, als würde in dir drin gar nichts Besonderes passieren. Dabei hat dein Körper die ganze Zeit viel zu tun. Was macht dein Körper also, wenn du hinaus in den Schnee rennst?

Tief in dir drin bist du warm, so warm wie ein gemütliches Bad. Dein Herz, deine Lunge und dein Bauch liegen in deinem Körperkern, also im warmen mittleren Teil deines Körpers. Dein Körperkern muss warm bleiben, damit all diese Teile weiter ihre Arbeit machen können.

Wenn die kalte Luft deine Haut berührt, schickt deine Haut ganz schnell eine Nachricht an dein Gehirn. Die Nachricht sagt ihm, dass es hier draußen kalt ist. Sofort fängt dein Gehirn an, dafür zu sorgen, dass dein Körperkern warm bleibt.

Dein warmes Blut fließt durch deinen ganzen Körper, und zwar in Blutgefäßen, also in winzigen Schläuchen, die dein Blut überallhin tragen. Viele dieser Schläuche liegen direkt unter deiner Haut, ganz nah an der kalten Schneeluft. Wenn dort warmes Blut fließt, nimmt die kalte Luft ihm seine Wärme weg.

Deshalb sagt dein Gehirn den Blutgefäßen in deiner Haut, dass sie sich enger zusammenziehen sollen. Dann fließt weniger warmes Blut nah an der Kälte, und mehr davon bleibt tief in deinem Körperkern. Darum werden deine Finger und Zehen zuerst kalt, während deine Mitte warm bleibt.

Enge Blutgefäße helfen, die Wärme drinnen zu halten, aber neue Wärme können sie nicht machen. Nach und nach verliert dein Körper trotzdem Wärme an die frostige Luft. Was glaubst du, wie könnte dein Körper mehr Wärme machen?

Dein Gehirn sagt deinen Muskeln, dass sie zittern sollen. Sie spannen sich immer wieder ganz schnell an und lassen wieder locker, und durch all diese kleinen Bewegungen entsteht Wärme. Deine Zähne klappern, deine Schultern schlottern, und dein Blut trägt die neue Wärme in deinen Körperkern.

Wenn du hinaus in den Schnee rennst, meldet deine Haut deinem Gehirn die Kälte, und dein Gehirn sorgt dafür, dass dein Körperkern warm bleibt. Es zieht deine Blutgefäße enger zusammen, damit das warme Blut tief drinnen bleibt, und es lässt deine Muskeln zittern, damit neue Wärme entsteht.

Draußen im weißen Schnee knirschen deine Stiefel, und deine Finger kribbeln vor Kälte. Doch tief in deiner Mitte bleibt dein Körperkern so warm wie ein gemütliches Bad.

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Kühl bleiben, warm bleiben
Teil von „Kühl bleiben, warm bleiben“

Kühl bleiben, warm bleiben

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