Warum schwitzen wir?
Denk mal an das letzte Mal, als du an einem warmen, sonnigen Tag gerannt und gerannt bist. Deine Stirn war ganz nass, und dein T-Shirt klebte dir am Rücken. Wenn ein Tropfen deine Lippen berührt hat, hat er salzig geschmeckt.
Dieses nasse, salzige Wasser ist Schweiß. Niemand hat es über dich gegossen, also woher kam es? Warum schwitzen wir eigentlich?
Alles beginnt mit Wärme, die sich in dir sammelt. Deine Muskeln erzeugen Wärme, wenn sie kräftig arbeiten, zum Beispiel wenn du rennst, springst oder kletterst. An einem heißen Tag wärmt dich außerdem die Sonne von außen.
Dein Körper arbeitet am besten, wenn er schön warm bleibt, aber nicht zu heiß. Dein Gehirn passt genau auf, wie warm du bist. Wird dir zu heiß, schickt dein Gehirn eine Nachricht los, damit du dich abkühlst.
Diese Nachricht geht an deine Schweißdrüsen, das sind winzige Röhrchen tief in deiner Haut, die Schweiß machen. Du hast Millionen davon, überall am Körper, von der Stirn bis zu den Fußsohlen.
Deine Schweißdrüsen nehmen Wasser aus deinem Körper und drücken es durch winzige Löcher in deiner Haut nach oben. Dort verteilt sich das Wasser als Schweiß auf deiner Haut. Was glaubst du, passiert mit den nassen Tropfen, während du weiterspielst?
Der Schweiß aus deinen Schweißdrüsen trocknet in der Luft. Während jeder Tropfen trocknet, nimmt er Wärme von deiner Haut mit. Deshalb fühlen sich nasse Arme nach dem Schwimmen im Wind so kühl an.
Deine Haut kühlt ab, und das Blut, das direkt darunter fließt, auch. Dieses kühlere Blut reist durch deinen ganzen Körper. Nach und nach kühlt es dich so auch von innen.
Schweißdrüsen. Wenn dein Körper zu heiß wird, sagt dein Gehirn deinen Schweißdrüsen, Wasser auf deine Haut zu drücken, und wenn dieser Schweiß trocknet, trägt er Wärme fort und kühlt dich ab.
Wenn du also das nächste Mal nach dem Spielen verschwitzt bist, weißt du: Dein Körper ist fleißig dabei, dich abzukühlen und dafür zu sorgen, dass du dich wohlfühlst.









