A child on a grassy hill holds the string of a bright kite flying high in a blue sky.A child on a grassy hill holds the string of a bright kite flying high in a blue sky.
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Der Wind hinterlässt Spuren · Folge 2 von 3

Warum lässt der Wind einen Drachen steigen?

Finde heraus, wie der Wind einen Drachen in den Himmel schiebt und wie deine Schnur ihm beim Steigen hilft. Dabei lernst du ein neues Wort: Schräglage.

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Text zur Folge

Warum lässt der Wind einen Drachen steigen?

Hast du schon einmal an einem windigen Tag einen Drachen gehalten? Denk an den kühlen Wind auf deinen Wangen. Denk an die Schnur, die in deiner Hand zieht, während der Drachen hoch über dir schwebt.

Warum lässt der Wind einen Drachen in den Himmel steigen? Ein Drachen hat ja keine Flügel zum Flattern. Lass uns zusammen herausfinden, was ihn hochhebt.

Wind ist Luft, die sich bewegt. Du kannst ihn nicht sehen, aber er schiebt Dinge an. Der Wind rollt Blätter über das Gras und lässt deine Jacke flattern.

Ein Drachen ist aus dünnem Stoff oder Papier, gespannt auf ein paar leichte Stäbe. Weil ein Drachen so leicht ist, kann der Wind ihn ohne Mühe herumschieben.

Ein fliegender Drachen steht nicht flach gegen den Wind. Er lehnt sich nach hinten, mit der Nase nach oben, wie eine Rutsche. Das nennen wir Schräglage. Das heißt, der Drachen liegt leicht schräg, wie ein flacher Hang.

Jetzt bläst der Wind genau gegen den Drachen in seiner Schräglage. Die Luft drückt von unten gegen den Drachen und rutscht dann an ihm ab. Dieser Schubs hebt den Drachen hoch und schiebt ihn nach hinten. Was hält den Drachen wohl davon ab, weit wegzufliegen?

Die Schnur in deiner Hand! Du hältst die Schnur fest, darum kann der Drachen nicht nach hinten wegfliegen. Weil du ihn hältst, bleibt der Drachen in seiner Schräglage. So schiebt der Wind ihn immer weiter nach oben.

Die Erde zieht den Drachen nach unten, genau wie einen Ball, den du fallen lässt. Doch der Wind schiebt den leichten Drachen stärker, als die Erde zieht. Darum steigt der Drachen höher und höher in den Himmel.

Der Wind drückt von unten gegen den Drachen in seiner Schräglage, und deine Schnur hält ihn fest. So steigt der leichte Drachen hoch in den Himmel.

Hoch über der Wiese ruht der Drachen auf dem Wind. Er bleibt ruhig in seiner Schräglage und zieht sanft an der Schnur in deiner Hand.

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Der Wind hinterlässt Spuren
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