A group of penguins standing on snowy ice in Antarctica.A group of penguins standing on snowy ice in Antarctica.
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Überleben, wo es hart ist · Folge 1 von 6

Was schützt einen Pinguin vor der Kälte?

Entdecke, wie dicht anliegende, eingeölte Federn, weiche Daunen und eine dicke Fettschicht einen Pinguin warm halten. So ist er auf dem Eis und im eiskalten Meer vor Kälte geschützt.

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Text zur Folge

Was schützt einen Pinguin vor der Kälte?

Stell dir einen verschneiten Tag vor: Der Wind zwickt deine Wangen, und deine Finger fangen an zu kribbeln. Du ziehst eine bauschige Winterjacke, eine Mütze und warme Fäustlinge an. Weit weg, in der Antarktis, leben viele Pinguine auf dem Eis und schwimmen im eiskalten Meer.

Ein Pinguin hat keine Jacke zum Zumachen und keine Fäustlinge zum Anziehen. Er watschelt durch den Schnee und taucht ins eiskalte Wasser, und sein Körper bleibt trotzdem warm. Was schützt einen Pinguin also vor der Kälte?

Schauen wir uns den Körper eines Pinguins genauer an. Winzige, feste Federn bedecken ihn vom Kopf bis zum Schwanz, dicht an dicht und übereinander wie Dachziegel. Wenn der eisige Wind weht, streicht er über die Federn und kommt nicht bis an die Haut.

Der Pinguin drückt aus einer kleinen Stelle nahe seinem Schwanz Öl heraus und verteilt es mit dem Schnabel auf seinen Federn. Das Öl macht die Federn wasserdicht, sodass Meerwasser daran abperlt wie Regen an einer Regenjacke. So bleibt die Haut des Pinguins trocken, auch beim Schwimmen.

Am unteren Ende jeder äußeren Feder wachsen Daunen. Das sind winzige, flauschige Federn, die sich an die Haut schmiegen. Die Daunen halten eine dünne Schicht warmer Luft direkt am Körper, wie die bauschige Füllung deiner Winterjacke. Was hat ein Pinguin wohl noch unter seiner Haut, das ihn warm hält?

Unter den Federn und Daunen hat ein Pinguin noch etwas unter seiner Haut. Dort liegt eine dicke Fettschicht, die aus weichem Körperfett besteht und den Pinguin rundherum umgibt. Stell dir die Fettschicht wie eine weiche, nachgiebige Decke im Körper vor, die seine eigene Wärme drinnen hält.

Die Fettschicht hilft dem Pinguin besonders beim Tauchen. Eiskaltes Wasser entzieht einem Körper viel schneller Wärme als kalte Luft. Die dicke Fettschicht hält die Wärme im Körper, während der Pinguin schwimmt und Fische jagt.

Daunen und Fettschicht. Ein Pinguin bleibt warm, weil seine dicht anliegenden, eingeölten Federn kalten Wind und Wasser abhalten, seine weichen Daunen warme Luft an der Haut festhalten und seine dicke Fettschicht die Körperwärme drinnen hält.

Schlaf heute Nacht warm und kuschelig, wie ein Pinguin, der in seine Federn eingehüllt ist.

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