Wie versteckt sich ein Plattfisch im Sand?
Hast du schon mal deine Zehen in nassen Sand am Strand gedrückt? Spür mal, wie kühl und weich er ist. Wackel, wackel, und weg sind deine Zehen!
Unten im Meer lebt ein Fisch, der heißt Plattfisch. Sein Körper ist so flach wie ein Pfannkuchen. Wie versteckt sich so ein Plattfisch denn im Sand?
Zuerst schwimmt der Plattfisch hinunter zum Meeresboden, also zum sandigen Boden unten im Meer. Dort legt er sich auf eine Seite, ganz flach und still. Weil er so flach liegt, macht er kaum einen Hubbel auf dem Meeresboden.
Dann wedelt der Plattfisch mit den welligen Flossen rundherum an seinem Rand. Wedel, wedel! Die Flossen wirbeln Sand ins Wasser hoch. Dann rieselt der Sand herunter und deckt seinen Rücken zu wie eine Decke.
Bald liegt eine dünne Schicht Sand auf fast dem ganzen Fisch. Nur seine zwei Augen schauen oben heraus. Beide Augen sitzen auf der oberen Seite von seinem Körper. So kann er herausgucken und aufpassen.
Ein paar Stellen vom Fisch sieht man noch durch den Sand. Seine Augen schauen sich den Sand rundherum an. Was meinst du, was macht seine Haut als Nächstes?
Seine Haut wechselt die Farbe und wird wie der Sand! Winzige Pünktchen auf seiner Haut werden heller oder dunkler. Bald ist sein Rücken gesprenkelt, genau wie der Meeresboden. Jetzt kann sich der Plattfisch tarnen. Das heißt, er sieht aus wie alles um ihn herum.
Da kommt ein größerer Fisch und sucht sein Mittagessen. Weil sich der Plattfisch tarnen kann, sieht der große Fisch nur Sand. Er schwimmt weiter, und der Plattfisch bleibt in Sicherheit.
Auf dem Meeresboden wirbelt ein Plattfisch Sand über sich und wechselt die Farbe, um sich zu tarnen. Flach und still liegt er unter seiner Sanddecke und sieht aus wie ein Stück vom Sand.
Draußen auf dem stillen Meeresboden gucken zwei kleine Augen aus dem gesprenkelten Sand. Der Rest vom Plattfisch liegt versteckt da, still und sicher.









