Warum schwimmt ein Holzklotz?
Ein Holzklotz schaukelt im Badewasser wie ein kleines Boot. Unten wird er nass, doch oben bleibt er trocken. Warum schwimmt ein Holzklotz?
Da ist zuerst die Schwerkraft. So heißt die Kraft, die Dinge zum Boden zieht. Sie zieht an deinem Spielzeug, an deiner Decke und auch am Holzklotz im Wasser.
Legst du den Klotz ins Wasser, taucht seine Unterseite ein. Der Klotz braucht Platz und schiebt deshalb Wasser zur Seite. Neben ihm steigt das Wasser ein kleines Stück höher.
Das Wasser drückt den Klotz nach oben. Dieser Schubs nach oben heißt Auftrieb. Der Auftrieb wirkt der Schwerkraft entgegen und hilft dem Klotz, nicht auf den Grund zu sinken.
Dieser Klotz sinkt nicht ganz unter. Sein Holz ist für seine Größe leicht. Darum kann das Wasser ihn halten, obwohl oben noch ein Stück herausschaut.
Was meinst du: Drückt das Wasser stärker oder schwächer nach oben, wenn der Holzklotz tiefer eintaucht? Dann braucht er unter Wasser mehr Platz.
Das Wasser drückt stärker. Je tiefer der Klotz eintaucht, desto mehr Wasser schiebt er zur Seite und desto stärker wird der Auftrieb. So kann der Schubs nach oben die Schwerkraft ausgleichen.
Weil das Holz für seine Größe leicht ist, hält der Auftrieb den Klotz schon fest, bevor er ganz untertaucht. Das Wasser drückt genauso stark nach oben, wie die Schwerkraft nach unten zieht. Der Klotz schwimmt.
Nicht jedes Stück Holz schwimmt. Manche Holzarten sind für ihre Größe schwer und sinken. Das Holz von diesem Badeklotz ist leicht genug zum Schwimmen.
Schwerkraft, zur Seite geschobenes Wasser, Auftrieb und leichtes Holz. Der Holzklotz schwimmt, weil sein Holz leicht genug ist, damit das Wasser ihn halten kann.
Jetzt kennst du das leise Geheimnis unter deinem kleinen Holzboot.









