Warum geht ein nasser Schwamm unter, aber ein trockener schwimmt?
Platsch! Beim Baden schwimmt ein trockener Schwamm oben auf dem Wasser. Nimm ihn in die Hand: Er fühlt sich leicht und weich an. Doch wenn er lange im Wasser liegt, sinkt derselbe Schwamm auf den Boden.
Warum geht ein nasser Schwamm unter, aber ein trockener schwimmt? Schauen wir uns den Schwamm zusammen genauer an. So finden wir gemeinsam heraus, warum das so ist.
Schau dir den Schwamm einmal ganz genau an. Er hat viele winzige Löcher, die Luftkammern heißen. Das sind kleine Räume, in denen Luft steckt. Einige davon kannst du sehen, wenn du den Schwamm von außen anschaust.
Luft ist ganz leicht, viel leichter als Wasser. Die Luft in all den kleinen Luftkammern hält den trockenen Schwamm leicht. Deshalb trägt das Wasser den Schwamm. Er bleibt oben auf dem Wasser und schwimmt.
Drück den Schwamm jetzt unter Wasser und drück ihn zusammen. Seine Luftkammern sind voller Luft. Was glaubst du, wohin die Luft geht?
Blubb, blubb! Beim Zusammendrücken drückst du die Luft als kleine Bläschen heraus. Die Bläschen steigen zur Wasseroberfläche. Wenn du loslässt, strömt Wasser in die Luftkammern, bis alle voller Wasser sind.
Jetzt steckt im Schwamm nicht mehr Luft, sondern Wasser. Wasser ist viel schwerer als die Luft, die vorher darin war. Deshalb wird der ganze Schwamm schwerer.
Das Material, aus dem der Schwamm besteht, ist etwas schwerer als Wasser. Jetzt ist keine leichte Luft mehr darin. Deshalb kann das Wasser den Schwamm nicht mehr tragen. Der vollgesogene Schwamm sinkt langsam auf den Boden.
Luftkammern. Mit Luft in seinen Luftkammern schwimmt der Schwamm, mit Wasser darin geht er unter.
Beim nächsten Baden kannst du die Bläschen aufsteigen sehen und weißt genau, wohin die Luft geht.









