Wer versteckt sich unter einem Stein?
Hast du schon mal mit einem Erwachsenen einen Gartenstein hochgehoben? Fühl mal, wie kühl der Stein in deinen Händen ist. Darunter riecht die Erde frisch und erdig. Und da unten fängt etwas an, sich zu schlängeln!
Kleine Tiere krabbeln in alle Richtungen davon. Wer versteckt sich denn unter einem Stein? Und warum ist es dort so ein gutes Versteck?
Schau dir das kleine graue Tier mit den vielen Beinen an. Das ist eine Assel, ein winziges Krabbeltier mit einem harten, höckerigen Rücken. Sie lebt im Garten, unter Steinen und alten Baumstämmen.
Jetzt schauen wir uns den Stein selbst an. Den ganzen Tag scheint die Sonne auf seine Oberseite. Doch der Stein bedeckt die Erde, sodass Sonne und Wind sie darunter nicht austrocknen können. Unter dem Stein bleibt die Erde feucht, also ein bisschen nass.
Eine Assel braucht feuchte Erde. In der heißen Sonne trocknet ihr Körper schnell aus. Unter dem Stein hat es die Assel kühl und gemütlich. Wer mag wohl noch ein feuchtes Versteck?
Der Regenwurm! Seine weiche Haut muss feucht bleiben, sonst kann er nicht atmen. Deshalb schlängelt er sich in die feuchte Erde unter dem Stein.
Auch eine Nacktschnecke versteckt sich dort. Sie hat kein Schneckenhaus, das sie feucht hält, deshalb trocknet die Sonne sie aus. Unter dem Stein bleibt die Nacktschnecke feucht und kühl.
Ein glänzender schwarzer Käfer krabbelt ebenfalls unter den Stein. Auch sein kleiner Körper trocknet in der heißen Sonne aus. Deshalb ruht er den ganzen sonnigen Tag im kühlen, feuchten Dunkeln. Jetzt verstecken sich lauter Tiere unter dem Stein!
Assel, feucht. Der Stein hält die Erde feucht, deshalb verstecken sich Asseln, Würmer, Nacktschnecken und Käfer darunter.
Schlaf gut und träum von der gemütlichen Welt unter einem Stein.


Filu







