Ein kleiner Wasserspritzer liegt neben einem Becher und zwei trockenen Tüchern auf einem Tisch.Ein kleiner Wasserspritzer liegt neben einem Becher und zwei trockenen Tüchern auf einem Tisch.
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Was Wasser alles kann · Folge 4 von 5

Welches Tuch saugt verschüttetes Wasser am schnellsten auf?

Entdecke, wie ein Tuch Wasser aufnimmt, und finde mit einem fairen Vergleich heraus, welches Tuch eine kleine Pfütze am schnellsten aufsaugt. Gleich große Stücke, gleich große Pfützen und gleich langes Warten helfen Kindern, genau hinzuschauen.

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Text zur Folge

Welches Tuch saugt verschüttetes Wasser am schnellsten auf?

Neben deinem Becher glitzert ein kleiner Wasserspritzer auf dem Tisch. Ein Tuch kann ihn aufwischen. Vielleicht fragst du dich, welches Tuch verschüttetes Wasser am schnellsten aufsaugt. Die Antwort beginnt dort, wo Tuch und Wasser sich treffen.

Ein trockenes Tuch berührt die kleine Pfütze. Das Tuch beginnt, Wasser aufzusaugen, das heißt: Es nimmt Wasser aus der Pfütze in sich auf. Je mehr Wasser in das Tuch geht, desto weniger bleibt auf dem Tisch. Die Pfütze wird kleiner.

Eine Faser ist einer der winzigen Fäden, aus denen ein Tuch besteht. Viele Fasern liegen zusammen, und zwischen ihnen sind kleine Zwischenräume. Wasser haftet an den Fasern und bewegt sich in diese Zwischenräume. So beginnt das Tuch, das verschüttete Wasser aufzusaugen.

Verschiedene Tücher haben verschiedene Fasern und Zwischenräume, deshalb kann Wasser unterschiedlich schnell in sie hineinziehen. Am Namen eines Tuchs allein lässt sich nicht erkennen, welches am schnellsten ist. Wasser schnell aufzunehmen ist etwas anderes, als viel Wasser festzuhalten. Ein Tuch, das am meisten hält, braucht vielleicht länger für eine kleine Pfütze.

Bei einem fairen Test vergleichen wir Tücher mit gleich großen Stücken, gleich viel Wasser und derselben Wartezeit. Zusammen mit einem Erwachsenen kannst du zwei verschiedene trockene, gleich große Tuchstücke neben zwei gleiche Schalen legen. Die erwachsene Person macht in jede Schale eine gleich große kleine Pfütze. Kannst du raten, was uns das übrig gebliebene Wasser verrät?

Die trockenen Stücke und die gleichen Pfützen sind bereit für den fairen Test. Gleiche Pfützen geben beiden Tüchern dieselbe Aufgabe. Sobald die Tücher das Wasser berühren, können sie es aufsaugen. Das Wasser, das in jeder Schale bleibt, gibt uns einen Hinweis.

Die erwachsene Person legt beide Tücher gleichzeitig flach auf ihre Pfützen, ohne zu drücken oder zu wischen. Beide Tücher bleiben liegen, während du langsam bis drei zählst. Dann hebt die erwachsene Person sie gleichzeitig hoch und hält jedes über seine eigene Schale. Dieselbe kurze Zeit macht den Test fair.

Das Tuch, das nach derselben kurzen Zeit weniger Wasser in seiner Schale zurücklässt, hat mehr von der Pfütze aufgenommen. Dieses Tuch war in diesem fairen Test schneller. Bleibt bei beiden gleich viel Wasser übrig, zeigt dieser Test kein schnelleres Tuch. Bleibt bei beiden kein Wasser übrig, kann ein weiterer fairer Test mit frischen trockenen Stücken und kürzerer Wartezeit einen Unterschied zeigen.

Aufsaugen, Fasern, fairer Test: Wasser haftet an Fasern, bewegt sich in kleine Zwischenräume, und die Pfütze schrumpft. Wir vergleichen gleich große trockene Stücke, gleiche Pfützen, dieselbe sanfte Berührung, dieselbe kurze Wartezeit und das Wasser, das übrig bleibt. Das Tuch mit dem wenigsten Wasser in der Schale hat die Pfütze in unserem Test am schnellsten aufgesaugt, außer wenn beide Tücher gleich viel Wasser zurücklassen.

Möge dein nächster kleiner Wasserspritzer dir eine schöne neue Entdeckung bringen.

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