A child smiles at their reflection in a mirror.A child smiles at their reflection in a mirror.
1 / 4
0:00
0:00

Die Geheimnisse des Spiegelfreunds · Folge 3 von 6

Welche Oberflächen zeigen ein klares Spiegelbild?

Warum erkennst du dich im Spiegel, manchmal in einer Pfütze und sogar in einem Löffel? Die Geschichte folgt dem Licht und zeigt, was eine glatte Oberfläche damit zu tun hat.

20Aufrufe

Text zur Folge

Welche Oberflächen zeigen ein klares Spiegelbild?

Wenn du einen Spiegel anlächelst, lächelt dir ein Gesicht entgegen. Dieses Bild heißt Spiegelung: Licht prallt zurück und zeigt dir ein Bild. Welche Oberflächen zeigen eine klare Spiegelung?

Zuerst brauchen wir Licht, zum Beispiel von der Sonne oder einer Lampe. Es trifft dein Gesicht und prallt von dort weg. Ein Teil davon gelangt in deine Augen, damit du dein Gesicht sehen kannst.

Für eine Spiegelung nimmt das Licht einen kleinen Umweg. Es prallt von deinem Gesicht zum Spiegel und dann vom Spiegel in deine Augen. So siehst du dein Gesicht im Spiegel.

Glatt heißt: Eine Fläche hat kaum winzige Unebenheiten. Eine glatte Fläche schickt das Licht ordentlich zurück. Darum kannst du jeden Teil deines Gesichts deutlich erkennen.

Spiegelmacher bringen hinter glattem Glas eine dünne, glänzende Schicht aus Metall an. Das Metall wirft viel Licht zurück, und das Glas schützt die Schicht. Zusammen sorgen sie für eine helle, klare Spiegelung.

Was meinst du: Erkennst du dein Gesicht besser in einem glatten Spiegel oder in rauem Holz? Im Spiegel! Seine glatte, glänzende Schicht hält das Bild klar.

Raues Holz hat winzige Unebenheiten, die in verschiedene Richtungen zeigen. Sie schicken das Licht kreuz und quer zurück. Deshalb siehst du zwar das Holz, aber keine klare Spiegelung deines Gesichts.

Auch ruhiges Wasser kann eine klare Spiegelung zeigen. An einem windstillen Tag ist die Oberfläche einer Pfütze glatt. Sie wirft etwas Licht in deine Augen zurück, und du siehst darin den Himmel oder einen Baum.

Wenn Wind kleine Wellen macht, bleibt das Wasser nicht mehr glatt. Jede Welle schickt das Licht in eine andere Richtung. Die Spiegelung des Baums wackelt und zerfällt in Stückchen.

Auch glattes, glänzendes Metall kann eine Spiegelung zeigen, zum Beispiel die Innenseite eines sauberen Löffels. Der Löffel ist gebogen, deshalb sieht das Bild darin verzogen aus. Auf einer glatten, flachen und glänzenden Fläche sieht das Bild dem echten Gegenstand ähnlicher.

Das Licht prallt erst von deinem Gesicht ab, dann von einer glatten Fläche und gelangt schließlich in deine Augen. So entsteht eine Spiegelung. Glatte Oberflächen, die genug Licht zurückwerfen, zeigen klare Spiegelungen, zum Beispiel Spiegel, ruhiges Wasser und glänzendes Metall.

Vielleicht hält die nächste kleine Pfütze ein Stück Himmel für dich bereit.

Die Welt um uns

Alle ansehen
Die Welt um uns
In dieser Serie