A child blows on a colorful paper windmill.A child blows on a colorful paper windmill.
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Unser unsichtbarer Nachbar: die Luft · Folge 4 von 6

Warum dreht sich ein Papierwindrad, wenn du es anpustest?

Ein kleiner Puster bringt ein Papierwindrad in Bewegung. Gemeinsam entdecken wir, wie Luft die gefalteten Flügel anschiebt.

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Text zur Folge

Warum dreht sich ein Papierwindrad, wenn du es anpustest?

Ein Papierwindrad steht ganz still auf seinem Stab. Dann pustest du dagegen, und schon drehen sich seine bunten Flügel. Warum dreht sich ein Papierwindrad, wenn du es anpustest?

Die Antwort beginnt mit Luft. Luft ist überall um dich herum, auch um dein Windrad. Du kannst sie nicht sehen, aber ein leichter Wind streicht dir manchmal über die Wange.

Wenn du pustest, schickst du Luft aus deinem Mund zum Windrad. Luft, die sich bewegt, kann etwas anschieben. So kann ein Puster auch eine Feder über den Tisch schieben.

Am Windrad sitzen Flügel. Das sind die gefalteten Teile aus Papier, die die Luft auffangen. Sie ragen von der Mitte nach außen wie Blütenblätter. Weil das Papier leicht ist, kann schon ein kleiner Puster die Flügel bewegen.

Wer das Windrad bastelt, faltet alle Flügel schräg in dieselbe Richtung. Durch diese Schräge kann dein Atem die Flügel um die Mitte herumschieben.

Vor dem Pusten steckt ein Erwachsener eine Nadel durch das Papier in den Stab. Die Nadel hält das Papier fest und lässt ihm Platz zum Drehen. Weil sie spitz ist, macht der Erwachsene diesen Teil.

Jetzt trifft dein Puster auf die schrägen Flügel. Was passiert wohl als Nächstes? Dein Atem schiebt die Flügel zur Seite, und sie drehen sich um die Nadel.

Jeder Flügel fängt etwas von der bewegten Luft auf. Dein Atem schiebt alle Flügel in dieselbe Richtung. Zusammen bringen die kleinen Schubser das Windrad zum Drehen.

Solange du pustest, trifft neue Luft auf die Flügel und schiebt sie weiter. Wenn du aufhörst, fehlt dieser Schubs. Das Windrad dreht sich vielleicht noch ein bisschen um die Nadel, wird langsamer und bleibt stehen.

Luft, gefaltete Flügel, eine Nadel, ein Schubs zur Seite und eine Drehung um die Mitte. Dein Papierwindrad dreht sich beim Pusten, weil dein Atem seine Flügel um die Nadel herumschiebt.

Mit einem kleinen Puster bringst du ein buntes Windrad zum Drehen, und jetzt weißt du, warum.

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