Wie macht ein Schalter das Licht an?
Klick! Du drückst den Schalter an der Wand, und das Zimmer wird hell. Spür mal, wie der Schalter unter deinem Finger nach unten einrastet.
Dein Finger berührt nur den Schalter neben der Tür. Die Lampe hängt weit weg, oben an der Decke. Wie macht ein Schalter also das Licht an?
In der Wand verlaufen lange Drähte. Sie sehen aus wie dünne Schnüre mit einer Hülle aus Plastik. Ein Draht führt vom Schalter bis hinauf zur Lampe.
Ein anderer Draht bringt Strom zum Schalter. Strom ist Energie, die durch Drähte fließt. Die Lampe braucht Strom, damit sie leuchten kann.
Doch der Strom kommt noch nicht bis zur Lampe. Im Schalter sitzen zwei Metallstücke. Wenn das Licht aus ist, bleibt zwischen ihnen eine kleine Lücke. Der Strom kann nicht über diese Lücke springen, also bleibt er stehen und wartet.
Jetzt drückst du den Schalter und bewegst damit ein Metallstück zum anderen. Die beiden berühren sich nun. Die Lücke ist zu, und das Metall bildet einen durchgehenden Weg. Was macht der Strom wohl jetzt?
Schon geht es los! Der Strom fließt durch die beiden Metallstücke, die sich berühren. Dann fließt er den Draht entlang hinauf zur Lampe. Das geht schneller, als du blinzeln kannst.
In der Glühbirne erreicht der Strom ein winziges Teil, das zum Leuchten da ist. Während der Strom hindurchfließt, leuchtet dieses kleine Teil hell. Und schon breitet sich das Licht in deinem Zimmer aus.
Ein Wort zum Merken: Strom. Wenn du den Schalter drückst, schließt sich die Lücke, sodass Strom zur Lampe fließt und sie leuchtet.
Beim nächsten Klick kannst du lächeln, denn du weißt genau, wie das Licht aufwacht.









