Warum hat der Mond große runde Löcher?
Schau in einer klaren Nacht hinauf zum hellen Vollmond. Von weit weg sieht er glatt und rund aus. Ganz nah ist der Mond aber voller runder Löcher. Manche sind winzig, und manche sind riesengroß.
Vielleicht hast du schon mal deinen Finger in den Sand gedrückt. Dann gibt es eine kleine runde Mulde. Solche Mulden hat der Mond auch, nur viel größer. Warum hat der Mond also große runde Löcher? Das finden wir jetzt zusammen heraus.
Draußen im Weltall fliegen viele Steine herum. Wir nennen sie Weltraumbrocken, das sind Steine, die ganz allein durchs Weltall sausen. Manche Weltraumbrocken sind so klein wie ein Kieselstein. Andere sind so groß wie ein Berg.
Vor langer Zeit flogen viele Weltraumbrocken auf den Mond zu. Sie sausten schneller als jedes Rennauto und jedes Flugzeug. Unterwegs hat sie nichts gebremst. Was glaubst du, passiert, wenn einer beim Mond ankommt?
Rumms! Der Weltraumbrocken kracht auf den Boden des Mondes. Er schlägt so fest auf, dass er ein großes Loch gräbt. Ein größerer Weltraumbrocken gräbt ein größeres Loch.
Der Aufprall schiebt Staub und Steine nach allen Seiten weg. Sie fliegen rundherum hinaus, wie ein Ring. Dieser Ring macht das Loch rund. Das ist wie das Spritzen, wenn du einen Stein in eine Pfütze wirfst.
Solche Aufpralle passierten immer und immer wieder. Neue Weltraumbrocken krachten direkt neben alte Löcher und sogar mitten hinein. So war der Mond schließlich überall mit großen und kleinen Löchern bedeckt.
Auf dem Mond gibt es keinen Wind und keinen Regen, der die Löcher zuschüttet. Darum bleiben die Löcher genau so, wie die Weltraumbrocken sie gemacht haben. Sie sind schon sehr, sehr lange da.
Weltraumbrocken. Vor langer Zeit krachten Weltraumbrocken auf den Mond und schlugen große runde Löcher hinein.
Wenn du das nächste Mal den Mond siehst, kannst du all seinen runden Löchern zuwinken und dann süß träumen.









