Warum dauert es so lange, bis Bilder vom Mars bei uns ankommen?
Auf deinem Handy erscheint ein Bild oft schneller, als du gähnen kannst. Bei Bildern vom Mars musst du länger warten. Warum dauert es so lange, bis Bilder vom Mars bei uns ankommen?
Wissenschaftler programmieren einen Roboter auf dem Mars. Der Roboter verwandelt seine Bilder in Zahlen, die jedes Bild beschreiben. So können Ingenieure die Bilder zur Erde schicken.
Dafür nutzen Ingenieure Radiowellen. Das sind unsichtbare Signale, die Nachrichten durchs All tragen. Wie ein Zettel Wörter trägt, tragen Radiowellen die Zahlen eines Bildes. Niemand muss ein Foto aus Papier zurückbringen.
Der erste Grund für die Wartezeit ist die riesige Entfernung zwischen Mars und Erde. Zwischen ihnen liegen viele Millionen Kilometer. Jede Nachricht vom Mars muss diesen ganzen Weg zurücklegen.
Radiowellen flitzen so schnell wie Licht. Trotzdem dauert ihre Reise eine Weile. Auch sie können nicht sofort da sein.
Stell dir vor, das Bild eines Marssteins kommt Stück für Stück an. Ist schon das ganze Bild da, wenn das erste Stück ankommt? Noch nicht. Die anderen Stücke müssen erst folgen.
Ingenieure können in einer Sekunde nur einen Teil der Zahlen für ein Bild senden. Die Funkverbindung ist wie eine schmale Tür. Die Zahlen müssen nacheinander hindurch.
Ein Bild mit vielen Einzelheiten braucht viele Zahlen. Sie beschreiben all die winzigen Flecken und Farben. Alle diese Zahlen zu senden, dauert länger.
Auf der Erde fangen Ingenieure die ankommenden Radiowellen mit großen Schüsseln auf. So empfangen sie die Zahlen für das Bild vom Mars.
Wissenschaftler lassen Computer aus den angekommenen Zahlen wieder ein Bild machen. Jede Zahl hilft dem Computer, das Bild vom Mars zusammenzusetzen.
Radiowellen. Bilder vom Mars brauchen lange, weil Radiowellen einen riesigen Weg zurücklegen und das Senden aller Bildzahlen Zeit braucht.
Wenn du ein Bild vom Mars siehst, kannst du dich über diesen besonderen Blick freuen, der durch das All zu dir gereist ist.









